Gebündeltes Wissen in Vorträgen & Fachartikeln

Ansprechpartner

Sylvia Lehmann


T+49 (0)30.84 50 95 53
sylvia.lehmann@tomm-c.de

TOMM+C stellt regelmäßig Referenten für abfallwirtschaftliche Vortragsveranstaltungen bereit, unter anderem für die Veranstalter DGAW, bvse, DECHEMA oder VKS im VKU.

Im Folgenden stehen Ihnen die in den vergangenen Jahren gehaltenen Vorträge mit einer kurzen Inhaltsangabe zum Herunterladen bereit.

2020

The valuable role of waste-to-energy in the energy transition

An interview with Apricum’s waste-to-energy expert Thomas Obermeier

Apricum has recently expanded its industry focus to include the waste sector, offering services in wastewater treatment, waste-to-energy and waste management. Supporting Apricum in its expansion into waste-to-energy projects are two newly appointed senior advisors, Thomas Obermeier and Henning Franke. In this interview, we speak to Thomas Obermeier to find out more about the waste-to-energy market in Germany and Europe and how the market might develop from a regulatory standpoint, as well as challenges and opportunities created...

 

 

Wo soll die Recyclingreise hingehen, NGOs? – Kein chemisches Recycling, keine Verbrennung, kein Export, keine Deponierung und sicher keine Meeresvermüllung: Wohin mit nicht hochwertig zu recycelnden Kunststoffen?

Angesichts der aktuellen, kontroversen Diskussion zum Thema „chemisches Recycling“ hat die GAIA, eine weltweite Allianz von mehr als 900 NGOs und Einzelpersonen, eine Studie veröffentlicht, die das Thema sehr kritisch beleuchtet und zum Ergebnis kommt, dass chemisches Recycling keine Lösung für das Kunststoffproblem sei.

Die Autoren, Thomas Obermeier, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Abfallwirtschaft und Ehrenpräsident der DGAW e.V. und Isabelle Henkel, Projektmanagerin, TOMM+C und Fachreferentin der DGAW, sehen chemisches Recycling allerdings als mögliche Ergänzung zum mechanischen Recycling. Denn klar ist, dass wir Alternativen brauchen, um die ambitionierten Recyclingquoten zukünftig zu erreichen. Wenn zudem weniger Kunststoffe thermisch verwertet werden sollen, müssen Innovationen entwickelt werden, wobei die Wirtschaftlichkeit nicht das führende Argument sein sollte. Denn mit dem aktuell niedrigen Ölpreis ist kein Kunststoffrecycling wirtschaftlich darstellbar. Die Wirtschaftlichkeit des Kunststoffrecyclings sollte vielmehr durch den Aufbau von Absatzmärkten gefördert werden, z. B. durch Substitutionsquoten.

Den Verfahren des chemischen Recyclings von vorn herein keine Chance einzuräumen, ist nach Ansicht der Autoren falsch. Gerade durch die großen, finanzstarken Player aus der chemischen Industrie, könnten sich einige Herausforderungen lösen und damit Chancen verwirklichen lassen.

Der Artikel erscheint in der Septemberausgabe der Müll und Abfall mit den Updates des Sommers.

 

 

 

Trends und Innovationen in der Verwertung von Kunststoffverpackungen

Themen:
• Top Thema: Meeresverschmutzung durch Plastik
• Stoffstrom Kunststoff: Global und in Deutschland
• Verfahren des Kunststoffrecycling
• Rohstoffliche Verfahren: Chemisches Recycling und Solvolyse
• Exkurs: Biologisches Recycling
• Grenzen des mechanischen Recyclingprozesses
• Verpackungstrends
• Rechtliche Aspekte des Chemischen Recyclings

 

Prognose zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Abfallwirtschaft - DGAW wagt Mengenprognose

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Abfallwirtschaft in Deutschland? Wie werden sich die Mengen in den Bereichen Haushaltsabfälle und Gewebeabfälle entwickeln? - Die DGAW hat eine Prognose zur Mengenentwicklung der Abfallströme gewagt... und stellt diese gerne zur Diskussion!

Die Coronakrise und der damit verbundene Lockdown wirkt sich enorm auf fast alle Bereiche der Wirtschaft aus. Auch die Abfallwirtschaft ist davon stark betroffen. Die DGAW hat die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auf die Abfallwirtschafsbranche betrachtet und ist dabei besonders auf die Mengenentwicklung der Abfallströme eingegangen. Dabei sind die Siedlungsabfälle durch Homeoffice und Entrümpelungsaktionen aktuell zunächst angestiegen. Im Zuge der Lockerungen wird sich diese Mengenverschiebung jedoch im Verlauf des Jahres wieder normalisieren. Viel gravierender ist jedoch der Rückgang der Gewerbeabfallmengen, die durch den Lockdown zum Teil vollständig eingebrochen sind. In welchem Maß die Mengen über die Jahre mit der Erholung der Wirtschaft wieder ansteigen, hat die DGAW unter Einbeziehung der Prognosen des BIP verschiedener Wirtschaftsinstitute in mehreren Szenarien dargestellt. Für das Jahr 2020 ergibt sich so ein Mengenrückgang beim Gewerbeabfall, der zwischen 3,90Mio. Mg und 5,58Mio. Mg liegt. Rechnet man nun die Mengensteigerung aus dem Hausmüllbereich im Jahr 2020 dagegen, so führt dies zu einem Gesamtmengenrückgang, der zwischen 1,12Mio. Mg und 2,79Mio. Mg liegt.

 

Berliner Recyclingkonferenz am 02.-03. März 2020

Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die aktuelle Situation des Stoffstroms Kunststoffe, wobei zunächst auf die Produktionszahlen und die Entsorgungswege eingegangen wird – sowohl global betrachtet als auch in Deutschland. Anschließend werden die verschiedenen Verfahren des Kunststoffrecyclings technisch und ökonomisch dargestellt und anhand von Beispielen erläutert. Dem aktuell wieder in Mode gekommenen Chemischen Recycling wird dabei ein größeres Kapitel gewidmet. Da Recycling jedoch in der Abfallhierarchie nicht an erster Stelle wird, gehen die Autoren auch auf Vermeidung, Alternativen zu Kunststoff sowie die Vorbereitung zur Wiederverwendung ein. Außerdem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und das Thema Mikroplastik angesprochen.

Die Präsentation können Sie mit dem Link in der Überschrift herunterladen.

 

Aschermittwochsseminar: Ausstieg aus der Kohle und der Einfluss auf die Abfallwirtschaft

Die DGAW beim 20. Aschermittwochsseminar des LVR Sachsen in Dresden

Wir müssen für die Genehmigungsbehörden so sexy werden wie TESLA!
Wir müssen Innovationen wagen, die Digitalisierung nutzen und die deutsche Angst vor Fehlern überwinden!

Titel des Eröffnungsstatements von Thomas Obermeier war: „Auswirkungen des Kohleausstiegs auf die Abfallwirtschaft in Deutschland“. Anschließend wurde – ganz in der Aschermittwochstradition Tacheles gesprochen sowohl über Herausforderungen als auch über Chancen:

  • In Deutschland und der EU fehlen insgesamt rund 40 Mio. t Verbrennungskapazitäten
  • In der EU werden noch immer ein Großteil der Abfälle deponiert
  • Die Genehmigungsverfahren für Neuanlagen sind langwierig
  • Der Einsatz von Rezyklaten muss gefördert werden durch Schaffung von Marktanreizen oder Substitutionsquoten
  • Eine Änderung des Verbraucherverhaltens ist schwierig, deshalb müssen Hersteller und Entsorger in die Pflicht genommen werden und zusammenarbeiten
  • Virgin-Material ist gegenüber recyceltem Material zu günstig, häufig werden an das recycelte Material zusätzlich höhere Anforderungen gestellt

Am Ende wurden Lösungen und Optimismus gefordert:

  • Die Branche hat trotz mangelndem Vollzug viel erreicht
  • Wir brauchen eine verstärkte Kommunikation zwischen Herstellern und Entsorgern
  • Wir brauchen moderne Verbrennungskonzepte mit Carbon Capture
  • Wir müssen CO2 als Rohstoff sehen
  • Wir müssen für die Genehmigungsbehörden so sexy werden wie TESLA!
  • Wir müssen Innovationen wagen, die Digitalisierung nutzen und die deutsche Angst vor Fehlern überwinden!

 

2019

Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen Zukünftige Entwicklung der thermischen Verwertung bis 2030 Replik und Einordnung der NABU Studie zu diesem Thema

Die Recyclingwirtschaft befürchtet aktuell, dass die Verknappung der Verbrennungskapazitäten das Wertstoffrecycling gefährdet. Dagegen kommt die NABU-Studie vom September 2019 zum Schluss, dass bis zum Jahr 2030 eine erhebliche Reduktion des Inputs in MVA und EBS-Kraftwerke erfolgt, wodurch ein Rückbau von Verbrennungskapazitäten geboten ist. Bei Umsetzung gesetzlicher Vorgaben wird ein Rückgang um 5 Mio. Mg/a, bei Umsetzung weiterer Maßnahmen und Vermeidungsstrategien um 7 bis 9 Mio. Mg/a prognostiziert. Das sehen wir anders.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Der Artikel ist im Euwid und in der MuA erschienen.

Schaffen wir in Deutschland die europäischen Recyclingziele? 
  • Neue Vorgaben für Recyclingquoten und Berechnungsverfahren nach Inkrafttreten des Abfallwirtschaftspaketes
  • Ausgangslage in Deutschland und der EU
  • Folgen der neuen Berechnungsmethodik für die Recyclingquote 
  • Fazit

Den Vortrag können Sie hier herunterladen.

DGAW-Kunststoff-Newsletter Nr. 5

Mit folgenden Themen:

• Ein Artikel aus welcher ZEIT...
• Bewertungsansätze zum „Carbon Footprint“ des Chemischen Recycling
• Neue Verfahren zum Biologischen und Chemischen Recycling
• Herausforderungen und Grenzen des Chemischen Recycling
• Fazit

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

World Waste to Energy and Resources Summit

Leveraging Policy to Open Up New Market Opportunities and
Boost Profitability
The right government policy at the right time can have a huge impact on opportunity
and profitability in the sector. Of course, the opposite can be true too, where either bad
policy or no policy at all has the power to kill off projects or stifle essential progress.


Our panel of global industry leaders explore:

  • I. In which markets are developments in policy driving the industry forwards?
  • II. What needs to be in place from a regulatory standpoint to incentivise waste conversion to energy and resources, especially as we move away from subsidies?
  • III. Where can the biggest improvements be made? Who needs to lead the way?
Recyclingquoten – Deutschland, Österreich, Schweiz
  • Neue Vorgaben für Recyclingquoten und Berechnungsverfahren nach Inkrafttreten des Abfallwirtschaftspaketes
  • Ausgangslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Folgen der neuen Berechnungsmethodik für die Recyclingquote im Ländervergleich
  • Fazit

Im Magazin EU-Recycling ist ein Artikel zum Vortrag erschienen.

Fachartikel in EU-Recycling zum Vortrag "Recyclingquoten Deutschland, Österreich, Schweiz"

Recyclingquoten: Neu berechnen statt schönrechnen

Die Recyclingquotenfür Siedlungsabfälle inDeutschland, Österreich und der Schweiz liegen nur deutlich über der europäischen Durchschnittsquote. Das liegt aber hauptsächlich an denbisherigen Berechnungsmethoden,wie DGAW­ Ehrenpräsident Thomas Obermeier am 12. März auf der Berliner Recycling- und Rohstoffkonferenz betonte.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

RETech-Workshop, IEexpo Shanghai April 15th, 2019
  • Waste-to-Energy in Germany and China

Auszüge der Präsentation auf Anfrage.

2018


DGAW-Kunststoff-Newsletter 02/2018

Aufgrund der vielfachen aktuellen Berichterstattungen in der Fachpresse sowie in den allgemeinen und sozialen Medien, soll der Artikel mit dem Titel „Kunststoffe im Meer – Kunststoffe auf dem Acker“ vom 12.06.2018 als Kunststoff-Newsletter weiter geführt werden.

Thomas Obermeier, CEO TOMM-C und Ehrenpräsident der DGAW und Isabelle Henkel, Referentin der DGAW werden in unregelmäßigen Abständen den Stand der Medienbeiträge zum Thema Kunststoffverwertung, Recycling und Einträge in die Umwelt zusammenfassen. Dabei sollen die jeweils aktuelle umweltpolitische Debatte, Veränderungen der Märkte, neue Technologien im Fokus stehen. Den gesamten Artikel lesen Sie hier.

Erfüllt die neue Gewerbeabfallverordnung den Anspruch maßgeblich zur Erhöhung der Recyclingquote beizutragen – oder bleibt sie ein Papiertiger?


Neue rechtliche Ausgangslage

  • Status Quo – hausmüllähnliche Gewerbeabfälle
  • Chancen und Risiken zur Erreichung der Ziele der GewAbfV
  • Prognose der Entwicklung der Recyclingquoten von hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen bis 2030
  • Einfluss GewAbfV für die Erreichung der Recyclingquoten des Abfallwirtschaftspaketes

Nutzung des Energiegehaltes von Abfällen für die Wärme- und Stromproduktion als nachhaltige Übergangslösung Richtung „Zero Waste“

Vortrag im Rahmen des Runden Tisch "Abfall und Energie" der Stadt Chemnitz am 26.06.2018

Abfallaufkommen zwischen Recyclingquote und “Zero Waste”

  • Umsetzung der EU-Recyclingquoten in Deutschland (Gewerbe, Bio)
  • WtE Kapazitäten in Europa und Deutschland
  • Importe und Exporte

Energie- und Ressoucenwende

  • Nachhaltige Abfallwirtschaft als link zwischen Energie- und Ressourcenwende
  • Beitrag WtE an der Energieversorgung von morgen

 

Kunststoffe im Meer – Kunststoffe auf dem Acker

Haben wir taugliche Konzepte, um dem Kunststoffeintrag in Gewässer und Böden Einhalt zu bieten?

Fachartikel zum Stand der Diskussion um die Kunststoffverwertung

Nicht nur die Fachpresse, sondern alle Medienkanäle, ob klassisch oder Social Media, sind derzeit überflutet mit Berichten über Kunststoffe in der Umwelt, flankiert von aufrüttelnden Bildern vermüllter Meere und Landschaften.

Die Abfallwirtschaftsbranche hat dieses Thema am 12. – 13. Juni 2018 im Rahmen des bvse Altkunststofftages in Bad Neuenahr ebenfalls diskutiert und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Gerade in Deutschland hat das Thema neuen Auftrieb durch Kunststoffreste in Fließgewässern und Kompost bekommen…

RETech-Workshop, IEexpo Shanghai May 4th, 2018
  • Waste-to-Energy in Germany and China

Auszüge der Präsentation auf Anfrage.

Recycling-Quoten in Deutschland - Schaffen wir die europäischen Recyclingziele? Aktualisierte Daten und Berechnungsmethode

  • Ausgangslage
  • Qutput-basierter Ansatz zur Ermittlung der Recyclingquote
  • Ergebnis der Trilogverhandlungen zum Abfallwirtschaftspaket Richtlinienentwürfe vom 23.02.2018
  • Recyclingquote
  • Neue Berechnungsmethode
  • Maßnahmen zur Erreichung der Recyclingquote in Deutschland
  • Fazit
Energie aus Abfall – Beitrag der Abfallwirtschaft zur dekarbonisierten Smart City

Megatrends moderner Städte

  • Urbanisierung
  • Energie- und Ressoucenwende

Smart City

  • Die Rolle der Abfallwirtschaft in der Smart City
  • Digitalisierte Abfallwirtschaft
  • Beitrag WtE an der Energieversorgung der Smart City

Recycling-Quotenzauber - Schaffen wir in Deutschland die europäischen Recyclingziele

  • Ausgangslage
  • Qutput-basierter Ansatz zur Ermittlung der Recyclingquote
  • Neue Berechnungsmethode der Recyclingquote, Kommissionsvorschlag
  • Abschätzung der Recyclingquote mit der neuen Berechnungsmethode der EU-Kommission
  • Ergebnis der Trilogverhandlungen zum Abfallwirtschaftspaket
  • Maßnahmen zur Erreichung der Recyclingquote in Deutschland
  • Fazit

Bedarf von EfW-Kapazitäten in Polen unter Berücksichtigung der Abfallhierarchie

  • MBA-Standorte in Polen
  • MVA-Standorte und Mitverbrennung in Polen
  • Abfallmengen und Stoffströme am Beispiel Polen
  • Empfehlungen

Auszüge der Präsentation auf Anfrage.

    2017

    Trends and Developments in the European Waste Mangement Market
    • Influencing Variables on Waste / Circular Economy Package
    • Status quo / Example Germany
    • Transfrontier Shipment
    • Development of Waste Mangement in Europe
    • Conclusion

    Auszüge der Präsentation auf Anfrage.

     

     

    New Calculation Method for Measurement of Recycling Rates and Influence on Recycling Quotas
    • Current methodologies for measurement of recycling waste
    • New proposal for calculation method
    • Impact on recycling quotas
    • Possible practical difficulties
    • How to overcome the obstacles 

     

    Ersatzbrennstoffe und Thermische Abfallverwertung in Europa
    • Export und Import von EBS in Europa 2015
    • Kapazitäten thermischer Abfallverwertungsanlagen in Europa 2015
    • Entwicklung von Siedlungs- und Gewerbeabfallströmen für thermische Verwertungsanlagen unter Berücksichtigung der Ziele des EU-Kreislaufwirtschaftspakets
    • Vergleich der Treibhausgas-Bilanzen bei Entsorgung von Siedlungsabfällen im eigenen Land mit Export von EBS und Energierückgewinnung im Importland.

    Auszüge der Präsentation auf Anfrage.

     

    Stellung der Thermischen Abfallverwertung im nationalen Abfallwirtschaftskonzept
    • Abfallwirtschaft und Klimawandel
    • EEW Europas führende WtE-Gruppe
    • Ukraine – EU
    • Beispiel Polen
    • Empfehlungen der Energy from Waste Industrie

     Auszüge der Präsentation auf Anfrage.

    Recycling-Quotenzauber - Wo stehen wir vor der nächsten Trilog Runde zum EU Abfallpaket

    Bereits nach Vorliegen statistischer Daten der Abfallmengen 2012 hat die DGAW darauf verwiesen, dass nicht über 60%, wie die offizielle Statistik erklärt, sondern unter 40 % der Siedlungsabfälle tatsächlich recycelt, also als Sekundärwertstoff der Wirtschaft oder Landwirtschaft wieder zugeführt werden.

    Seit Juli 2017 sind die statistischen Zahlen für die Bundesrepublik von 2015 veröffentlicht und das Trilog Verfahren zwischen EU Kommission, Parlament und Rat in Brüssel zum Abfallpaket und den Quoten ist in vollem Gange. Deutschland bringt eigene Ideen zur Berechnung ein.

    Wo stehen wir wirklich auf Basis der neuesten verfügbaren Zahlen?

    Die Autoren haben sich den veröffentlichten Zahlen von 2015 angenommen und zusätzlich die von der EU Kommission vorgeschlagenen Berechnungsgrundlagen für das Recycling im Rahmen des Kreislaufwirtschaftspaketes vom Dezember 2015 angesetzt.

    Das Ergebnis ist desillusionierend. Auch im Jahr 2015 werden nur 38% - 40% und nicht wie die Statistik uns glauben machen will 67% tatsächlich recycelt.

    Nach der neuen EU Berechnungsmethode sind es rund 47% bis 52%.

    Nur bei dem Vorschlag des Rates könnte Deutschland ggf. die Vorgaben für 2025 annähernd erreichen, sofern die Gewerbeabfallverordnung wirklich greift, ansonsten ist auch Deutschland noch meilenweit davon entfernt...

    Den vollständigen Artikel können Sie mit Klick auf die Überschrift herunterladen.

    CHINA - Critical Needs and International Opportunities

    • Bevölkerungsentwicklung und Abfallaufkommen in China
    • Ziele des Abfallmanagement in China
    • Abfallverbrennung in China - Daten und Fakten
    • Chinas Engagement in Europa
    • Beispiele (Urbaser, Alba, EEW, Scholz, etc.)
    • BEHL (Beijing Enterprises Holdings Limited) 

    Auszüge der Präsentation auf Anfrage.

      Importe von Sonderabfällen - Deutschland als Müllkippe Europas oder nachhaltige Entsorgung

      • Sonderabfallaufkommen in Deutschland
      • Deutschland als Hauptimporteur
      • Exporteure gefährlicher Abfälle in der EU
      • Bilanz gefährlicher Abfälle in Deutschland
      • Importe und Exporte gefährlicher Abfälle nach/aus Deutschland in 2015
      • Importierte gefährliche Abfälle nach Abfallarten
      • Behandlungsverfahren importierter gefährlicher Abfälle
      • Zusammenfassung

        Quotenzauber – bisher mogeln wir uns zum Recyclingweltmeister – schaffen wir die EU Vorgaben?

        • Recyclingquoten im Überblick
        • Legislativer Rahmen
        • Derzeit zugelassene Quotenermittlung
        • Statistisches Zahlenspiel
        • Einfluss auf die Recyclingquote
        • Kreislaufwirtschaftspaket der EU in Abstimmung (Kommission, Rat, Parlament)
        • Timetable
        • Gewerbeabfallverordnung bisher – lame duck
        • Neue Gewerbeabfallverordnung – Richtiger Schritt
        • Neue Gewerbeabfallverordnung – Timetable

          2016

          Recycling & Waste World   interviewed Thomas Obermeier

          German Association for Waste management president Thomas Obermeier explains how waste went from being seen as a contaminant to a resource, why the UK risks again becoming the dirty man of Europe, and champions the leading role Germany can play in educating China and other countries. Geraldine Faulkner reports

          Import von Ersatzbrennstoffen - nachhaltige Lösung oder klimaschädlicher Mülltourismus
            • Situation EBS-Import / Export in Europa 2013
            • EBS-Importe nach Deutschland 2015
            • Nachhaltige Abfallwirtschaft
            • Abfallbehandlung in Europa
            • Abfallbehandlung in Großbritannien
            • Erfüllung der Klimaziele in der Abfallwirtschaft
            • Vergleich Klimabilanz - Abfallbehandlung in UK / Export von RDF
            • Resumée
            German waste management market 2016 (presentaion in english)
              • Über TOMM+C
              • Import von Ersatzbrennstoffen
              • Abfallbehandlungskapazitäten und Abfallmengen in Deutschland
              • Ökonomische und strategische Einflussfaktoren
              • Gebühren von wte-Anlagen
              • Fazit
              New Calculation Method for Measurement of Recycling Rates and Influence on Recycling Quotas (english)
                    • Grundlagen der Gesetzgebung
                    • Methoden zur Kalkulation der Recyclingquoten

                    -          Inputbasierte Kalkulation

                    -          Outputbasierte Kalkulation

                    • Einfluss auf die Recyclingquoten

                            2015

                            Collaboration of waste management players in Germany on their way to cycle managent

                                  • value added chain
                                  • opinion leader in waste- and cycle management
                                  • exertion of influence on the cycle management design
                                  • associations, occupational groups, networking
                                        Niemieckie Stowarzyszenie Gospodarki Opdadami e.V.
                                        Platforma odpowiedzialnosci za produkty i ochrone zasobow naturalnych
                                        • Stowarzyszenie sluzace dobru publicznemu, aktywne od 1990 roku
                                        • Cel dzialalnosci : ekologiczny rozwoj gospodarki odpadami
                                        • niezalezny, wolny od wplywu interesow dialog
                                        • ca. 430 czlonkow stowarzyszenia

                                        Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V.
                                        Die Plattform für Produktverantwortung und Ressourcenschonung e. V. (deutscher Begleitkommentar zur polnischen Präsentation)

                                        • Gemeinnütziger Verein, aktiv seit 1990
                                        • Zielsetzung: Ökologische Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft
                                        • freier, Interessen-ungebundener Dialog
                                        • ca. 430 Mitglieder

                                        2014

                                        Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verschiedener Organisationsmodelle in der Abfallwirtschaft
                                          • Gesetzliche Anforderungen an die Abfallwirtschaft
                                          • Wirtschaftliche Voraussetzungen
                                          • Kooperationsmodelle in der Abfallwirtschaft
                                          • Ausgangslage in Niederschlesien und Vergleich mit dem Stand der Abfallbehandlung in Sachsen
                                          • Folgerungen für die Abfallwirtschaft in Niederschlesien
                                          • Empfehlungen für Niederschlesien

                                             

                                             

                                            Perspektiven der Abfallwirtschaft
                                            • Gesetzliche Veränderungen und Neuerungen
                                            • Energetische Verwertung von Abfällen
                                            • Knappe Ressourcen und nachhaltige Abfallwirtschaft

                                             

                                             

                                            Vortrag anlässlich der 19. TASIMA (Tagung Siedlungsabfallwirtschaft Magdeburg)
                                              • Situation der energetischen Abfallverwertung in Deutschland
                                              • Behandlungskapazitäten
                                              • Auslastung und Prognose
                                              • Import von EBS
                                              • Rechtliche Regelungen
                                              • Situation in Deutschland

                                               

                                              2012

                                              Auswirkungen aktueller Gesetzgebungsverfahren der Bundesregierung auf die Entsorgungswirtschaft
                                              • das aktuelle KrWG verpflichtet ab 2015 zur getrennten Sammlung von Wertstoffen (Papier, Metall, Kunststoff und Glas) und Bioabfällen.
                                              • Umsetzung durch Wertstofftonne: 5% höhere Erfassung von Wertstoffen. Nachteil Sortierverluste durch Fehlwürfe und niedrigere Verwertungsquoten als bei Monosammelsystemen. Sortieranlagen arbeiten erst bei Abfallmengen von 1,7 Mio. Einwohnern wirtschaftlich, dies übersteigt die Größe von Landkreisen.

                                                Auswirkungen auf Entsorgungswirtschaft:
                                                • starke kommunale Zusammenarbeit erforderlich
                                                • schwächere Bindung an MVA

                                              • Biotonne
                                                Steigerungen der Sammelmengen auf durchschnittlich 60 kg/E*a möglich, Kompostierung klimaneutral, MVA und Vergärung ggf. gleichwertige positive Klimabilanz.

                                                Auswirkungen auf Entsorgungswirtschaft:
                                                • Kosten und Nutzen der Biotonne abhängig von lokaler Situation
                                              Erweiterte Bioabfallerfassung - Potenziale und Beiträge für den Klima- und Ressourcenschutz
                                              • KrWG schreibt ab 2015 getrennte Sammlung von Bioabfällen vor, Ausnahmen nur bei ökologisch gleichwertigen Varianten oder mangelnder wirtschaftlicher Zumutbarkeit bzw. technischer Möglichkeiten.
                                              • MVA und Vergärung bei Klimabilanz ggf. gleichwertig.
                                              • Vorteile der Vergärung durch stoffliche Verwertung, z.B. von Posphor, jedoch deutlich höhere Kosten als der aktuelle Marktpreis.
                                              • Notwendigkeit der Biotonne nur unter Berücksichtigung der lokalen Situation gegeben.

                                              2011

                                              Recyclingquoten im Spannungsfeld zwischen Abfallstatistik und politischen Zielvorstellungen
                                              • Festsetzung Recyclingquote im neuen KrWG,
                                              • EU-Vorgaben zur Ermittlung der Recyclingquote
                                              • Diskrepanz zwischen statistisch ermittelter Recyclingquote und tatsächlicher stofflicher Verwertung
                                              • Ansatz zur Ermittlung der realen Recyclingquote
                                              Kooperationsmodelle in der Abfallwirtschaft - Die GML im Quervergleich

                                              Verschiedene Kooperationsmodelle wie Zweckverbände (kommunale Kooperation), Public Private Partnership

                                              • Welche Konsequenzen hat das neue KrWG für die verschiedenen Kooperationsmodelle?
                                              • Kooperation zwischen GML und ZAK ab 2015 Sicherstellung der Entsorgungssicherheit durch die öffentlichen Entsorgungsträger